Die sitzende Lebensweise, d.h. das Fehlen der körperlichen Betätigung, ist ein übliches Phänomen der heutigen Gesellschaft und in unserem Arbeitsumfeld sowie in unserer Freizeit gegenwärtig.
Die sitzende Lebensweise ist ein anerkannter Risikofaktor bei der Entstehung von chronischen Krankheiten, die in unserem Umfeld sehr häufig vorkommen: Herz-Kreislauf- und Stoffwechselkrankheiten, Muskel- und Skelettpathologien sowie psychologische Krankheiten wie Depressionen und Angsterscheinungen.
Daher ist es sehr empfehlenswert, die sitzende Lebensweise aufzugeben und Körperbetätigungen auszuüben.
Der Beginn eines aktiveren Lebens sollte auch unbedingt durch einen Wechsel der Essgewohnheiten begleitet werden, insbesondere dann, wenn wir aus irgendwelchen Gründen lange Zeit inaktiv gewesen sind (Zeitknappheit, Teilnahmslosigkeit, körperliche Verhinderung).
Eine ausgeglichene und auf unsere Bedürfnisse abgestimmte Ernährung, die uns die Nährstoffe sowohl in den notwendigen als auch in den jeweils richtigen Verhältnissen zuführt, wird uns helfen einen guten Gesundheitszustand zu erreichen und zu erhalten, sowie Probleme zu verhindern, die oft durch den Mangel an bestimmten Nährstoffen entstehen.
Die Mineralstoffe sind weitgehend in allen Nahrungsgruppen enthalten, können uns aber in bestimmten Situationen fehlen wie z.B. bei Veränderungen in unserer Ernährung, unserem Lebensstil oder anderen Gegebenheiten, in denen punktuell größere Mengen einer bestimmten Nährstoffgruppe benötigt werden.
Die Mineralstoffe nehmen an sehr unterschiedlichen Prozessen in unserem Körper teil. Wir benötigen sie, da sie ein Teil unserer Knochen- und Muskelstruktur sind und da sie eine wichtige Rolle bei der Regulierung und Kontrolle der Energiezufuhr spielen; dem Aufbau von lebenswichtigen Stoffkombinationen in unserem Körper, der Regulierung und Kontrolle der Nerven- und Muskelaktivitäten, usw.
Andererseits stört ihr Mangel logischerweise eine Vielzahl von Prozessen und erzeugt unspezifische Symptome wie Erschöpfung, Krämpfe, allgemeines Unwohlsein und Apathie, abhängig von dem oder den fehlenden Mineralstoffen bzw. dem Ausmaß dieses Mangels.